AvaconLokalPokal

Am 21.08 sind wir mit dem AvaconLokalPokal ausgezeichnet worden und freuen uns riesig nun unser Projekt „Inklusives Badminton – Ausbau der Kooperation des Para-Eishockey-Teams und dem ASV Wunstorf Südaue e.V.“ weiter vorantreiben zu können.

Wie ist die Idee des Projekts entstanden?

Das Rollstuhlpartnerakrobatik-Duo FateFusion mit Michelle Dziony und Christian Groth verbindet eine enge Freundschaft. Die beiden sind Mitglieder in ihren Vereinen: Chris beim Para-Eishockey Team und Michelle im ASV Wunstorf. Durch den gemeinsamen sportlichen Austausch ist bei Jessika Dziony-Sommerhage die Idee entstanden, den jeweiligen Vereinsmitgliedern die jeweils andere Sportart näher zu bringen und somit Hemmschwellen abzubauen und gegenseitiges Interesse aufzubauen. Nach einem ersten Besuch der Turnabteilung des ASV Wunstorf auf dem Eis und in den Schlitten der Para-Eishockeyspieler im Oktober 2024, folgte im Dezember 2024 der gegen Besuch einiger Para-Eishockeyspieler in der Turnhalle.

Das Gemeinschaftliche Training ist so gut bei den Para-Eishockey-Spielern angekommen, dass wir den Spielern ermöglichen möchten weitere Angebote wahrzunehmen. Da kam der Wunsch an der Teilnahme des Badminton-Trainings auf.

Für welche Personen ist das Projekt gemacht?

Das Projekt ist für alle Altersgruppen und Herkunftsgruppen geeignet. Jung und Alt, mit und ohne Beeinträchtigungen soll es ermöglicht werden, gemeinsam Sport zu treiben, voneinander zu lernen, Erfahrungen auszutauschen und vieles mehr. Unser Badmintontraining findet sonntags von 20:00-21:30 Uhr in der Kolenfelder Turnhalle statt. Bei Fragen könnt ihr euch jederzeit an Patrick Sommerhage telefonisch 0171-2804845 oder per Mail info@asv-wunstorf.de wenden.

Was macht das Projekt besonders für die Region Hannover?

In dem Projekt steht nicht nur die sportliche Betätigung im Vordergrund, sondern vor allem das soziale Miteinander. Auch unser Hobby-Badminton-Trainer Patrick Sommerhage war von der Idee begeistert. Dafür werden allerdings noch kippsichere Rollstühle benötigt. Das Badminton Training soll dadurch möglichst niederschwellig gestaltet werden und allen Menschen mit körperlichen Beeinträchtigungen die Chance gegeben werden sich sportlich zu betätigen. Erste Schnupperstunden sind natürlich mit dem heimischen und alltäglichen Rollstuhl möglich.

Sport ist mehr als Bewegung – Sport ist Gemeinschaft und das über die eigenen Vereinsgrenzen hinaus.

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